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Wie startest Du als Influencer durch?

04 Feb, 2022

Der Job Influencer mausert sich, neben dem der Arbeit als Model, langsam aber sicher zum neuen Traumjob. Kein Wunder: Influencer agieren unabhängig, vermarkten sich in Eigenregie und können nicht selten sogar den Job des Influencers mit Hobbys wie Reisen oder Sport verbinden. Falls Du Dich jetzt fragst, wie Du Influencer wirst und richtig durchstarten kannst, dann solltest Du weiterlesen.

#Was ist ein Influencer?

Das englische Wort "Influencer" bedeutet übersetzt so viel wie "Beeinflusser" – und damit geht es auch schon in die richtige Richtung: Als Influencer bist du in sozialen Netzwerken wie Instagram, YouTube oder Facebook präsent und erreichst mit den von Dir bereitgestellten Inhalten eine größere Anzahl Menschen. Während Influencer auch oft als Creator bezeichnet werden, ist die zugehörige Community in den Netzwerken als "Follower" oder "Freunde" mit Deinem Influencer-Konto verknüpft. Bezüglich der Anzahl der Follower gibt es nach oben hin keine Grenzen: Bekannte Influencer aus den USA besitzen Instagram-Konten, denen 5, 10 oder sogar 20 Millionen Menschen und mehr folgen. Dabei kannst Du bereits mit deutlicher weniger Follower-Zahlen gutes Geld verdienen.

#Wähle ein Thema, das zu Dir passt

Hast Du Dich entschlossen, Influencer zu werden, dann solltest Du zunächst ein Thema wählen. Du kannst entweder Inhalte über Deine Person bereitstellen, in denen Du Dich auf Reisen zeigst, beim Sport oder ähnliches. Noch besser ist es, wenn Du Nischen mit wenig Konkurrenz besetzt, die sich aber dennoch durch eine große Zielgruppe auszeichnen. Denkbar wäre eine Instagram-Seite oder ein YouTube-Kanal zu den Themen "gesunder Lifestyle", Body-Transformation oder Neurodermitis Ernährung. Stelle beispielsweise zu letzterem Thema eine gesunde Ernährungsweise vor, zeige Deinen Followern, warum die Ernährung wichtig für die Haut ist und wie Neurodermitis entsteht. Was sind Allergien, auf welche Lebensmittel reagiert der Körper und was sind Pseudoallergien? Wie Du siehst, kannst Du Informationen zu fast jedem Thema zusammenstellen und mit schönen Bildern aufbereiten. Das Wichtigste ist aber, dass das Thema zu Dir passt. Ein in der Theorie perfektes Thema bringt Dir nichts, wenn Du Dich damit nicht identifizieren kannst.

#Auf welchem sozialen Netzwerk solltest Du aktiv sein?

Mikro Influencer

Wie bereits angedeutet, kannst du aus unterschiedlichen soziale Netzwerken wählen: Instagram, TikTok, YouTube, Pinterest und viele weitere. Am beliebtesten und gleichzeitig profitabelsten sind die beiden Plattformen YouTube und Instagram. YouTube eignet sich insbesondere für Beiträge in Form von Videos, die allerdings in einem professionellen Stil teuer zu produzieren sind. Am einfachsten ist es mit Instagram: Hier kannst Du regelmäßig Fotos inklusive Content posten und erreichst eine potenziell große Zielgruppe. In Deutschland sollen laut aktuellen Statistiken rund 28 Millionen Menschen auf Instagram aktiv nutzen.

#Wie verdienst Du Geld?

Bist Du auf YouTube aktiv, dann erhältst Du bei einer ausreichend großen Anzahl an Followern beziehungsweise Video-Einblendungen für jeden Video-Aufruf ein paar Cent. Das mag auf den ersten Blick wenig erscheinen, kann sich bei 100.000 Aufrufen aber schnell zu einem ordentlichen Betrag summieren. Auf Instagram kannst Du hingegen eher Produkte mit dem sogenannten Affiliate-Marketing bewerben oder Geld dafür erhalten, dass Du bei der Präsentation der Inhalte ein bestimmtes Kleidungs- oder Schmuckstück trägst. Der Kreativität werden hier keine Grenzen gesetzt.

#Steuern und Finanzamt

Als Influencer bist Du selbstständig und musst Dich eigenständig um Deine Steuern kümmern beziehungsweise einen Steuerberater dafür beauftragen. Dabei gilt es zu beachten, dass man das eingenommene Geld nicht sofort ausgibt: Du solltest immer einen Teil Deiner Einnahmen für die Steuer "sparen". Zugleich solltest Du Dich über rechtliche Aspekte Deiner Tätigkeit informieren.

Ist man als Influencer erfolgreich, kann man mit diesem Beruf sehr glücklich werden und viel Geld verdienen. Dabei schließt die Tätigkeit als Influencer das Modeln nicht aus.


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