Inhalt Navigation

Rahmenvertrag für Hostessen und Promoter

in der Fassung vom 22.12.2018

1. Geltungsbereich

Dieser Rahmenvertrag gilt für alle Verträge zwischen the-models GmbH, Kreuzstr. 34, 33602 Bielefeld, im Folgenden „Auftraggeber“ genannt, und denjenigen Personen, die sich auf the-models.de als Hostess, Promoter, Moderator, o.ä. (ausgenommen „Models“) registrieren oder im Rahmen einer erfolgten Registrierung eine Buchungsbestätigung abschließen (im Folgenden „Auftragnehmer“). Der Vertrag gilt als Rahmenvertrag für sämtliche durch den Auftraggeber vermittelten und vom Auftragnehmer angenommenen Aufträge.

2. Registrierung

(1) Um in die Kartei des Auftraggebers aufgenommen und damit für etwaige Auftragsanfragen berücksichtigt zu werden, hat sich der Auftragnehmer einmalig auf der Website „the-models.de“ zu registrieren.

(2) Bei der Registrierung sind wahre und korrekte Angaben zu machen. Sämtliche Pflichtangaben müssen ausgefüllt, der Rahmenvertrag akzeptiert und die erforderlichen datenschutzrechtlichen Einwilligungen abgegeben werden.

(3) Für die Berücksichtigung der Registrierung muss nach Eingabe seiner Daten und Absenden des Registrierungsformulars in der Bestätigungs-E-Mail der Agentur ein Bestätigungslink geklickt werden, um so zu bestätigen, dass die eingetragenen Daten korrekt waren.

(4) Die Registrierung ist nur volljährigen und geschäftsfähigen natürlichen Personen oder juristischen Personen gestattet. Eine Registrierung darf nur in Ausübung einer gewerblichen oder selbständigen Tätigkeit erfolgen, mithin muss der Aufragnehmer als Unternehmer gelten oder eine entsprechende Unternehmung mit der Registrierung anbahnen. Der Auftraggeber ist diesbezüglich berechtigt, jederzeit einen Gewerbeschein oder sonstigen Gewerbenachweis von Auftragnehmer zu fordern und den Auftragnehmer unverzüglich von seiner Plattform auszuschließen, sollte er die Unternehmereigenschaft nicht oder nicht mehr nach eigenem Ermessen als gegeben ansehen. Altermativ behält sich der Auftraggeber vor, auch nicht-gewerblich tätige Personen als Auftragnehmer zu akzeptieren, wenn diesbezüglich eine Abrechnung auf Basis der Lohnsteuerkarte vereinbart wurde.

(5) Die Registrierung wird erst wirksam, wenn die Agentur dies bestätigt. Die Agentur ist jedoch befugt, die Registrierung jederzeit ohne Angabe von Gründen zu verweigern oder zu widerrufen.

(6) Der Widerruf der Registrierung durch den Auftragnehmer ist jederzeit möglich, hat aber keine Auswirkung auf bereits laufende Auftragsverhältnisse.

3. Tätigkeit der Auftragnehmer

(1) Auf der Grundlage dieses Vertrages erhält der Auftragnehmer einzelne Aufträge aus den Bereichen „Messen“, „Verkaufsförderung“, „Events“, „Road Shows“ und „Marktforschung“ oder ähnlichen Bereichen.

(2) Die genaue Aufgabe bzw. Erfolgsbeschreibung erhält der Auftragsnehmer im Rahmen des Auftrages und der damit verbundenen Schulung. Grundlage des Auftrages ist der bei der Schulung /Einweisung ausgehändigte Info – Leitfaden. Im Übrigen ist der Auftragnehmer in der Durchführung seiner Tätigkeit im Rahmen seiner Selbständigkeit an den vereinbarten Terminen von Weisungen frei, insbesondere sofern keine Abrechnung auf Basis der Lohnsteuerkarte stattfindet.

(3) Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die ihm übertragenen Aufgaben gewissenhaft und mit der im Geschäftsverkehr erforderlichen Sorgfalt zu erfüllen.

(4) Zu den allgemeinen Aufgaben des Auftragnehmers gehören neben der Beratung und Produktvorführung auch die erforderlichen Aktionsvorbereitungen, die verantwortliche und sorgsame Verwahrung aller ihm anvertrauten Gegenstände, das Tragen ordnungsgemäßer Aktionskleidung, ein angemessener Umgangston mit dem Kunden, aktive Kundenansprache sowie die ständige Abstimmung der Einsatzplanung mit dem Auftraggeber und Kunden. Im Rahmen der ordnungsgemäßen Vertragserbringung hat der Auftragnehmer ein gepflegtes Äußeres und einen zuvorkommenden Umgang mit den Kunden und den anzusprechenden Personen zu wahren.

(5) Ist der Auftragnehmer nach diesem Rahmenvertrag berechtigt, eine Ersatzperson (Erfüllungsgehilfe o.ä.) für die Erbringung seiner vertraglich übernommenen Verpflichtung einzusetzen, so gilt folgendes: Bei der Auswahl einer Ersatzperson ist der Auftragnehmer dafür verantwortlich, dass diese die Schulungsmaßnahmen kennt und verstanden hat, dass die Person in Besitz aller für die ordnungsgemäße Durchführung der Maßnahme erforderlichen Promotionmaterialien oder Kleidung rechtzeitig erhält, sowie, dass die Ersatzperson die vorliegenden Bedingungen kennt und vor Auftragsbeginn akzeptiert. Eine derartige Ersatzperson kann nur von Auftragnehmern eingesetzt werden, die selbständig tätig sind; auch die Ersatzperson muss die Voraussetzungen einer selbständig tätigen Berufsausübung erfüllen.

4. Auftragserteilung

(1) Je nach Bedarf erteilt der Auftraggeber dem Auftragnehmer die unter Punkt 3. beschriebenen Aufträge per Mitteilung an die von ihm bei der Registrierung angegebene E-Mail Adresse.

(2) Der Auftragnehmer ist jederzeit berechtigt, Aufträge des Auftragsgebers abzulehnen. Eine Begründung ist hier nicht erforderlich.

(3) Übernimmt der Auftragnehmer einen Auftrag so ist er verpflichtet, diesen nach den inhaltlichen und zeitlichen Vorgaben des Auftraggebers und nach den Inhalten der Anfrage durchzuführen.

(4) Sofern sich der Auftragnehmer bei der Erfüllung seiner übernommenen Verpflichtungen dritter Personen bedienen will, müssen diese den im Rahmen des jeweiligen Auftrags gestellten persönlichen Anforderungen entsprechen, weshalb die Einbindung Dritter durch den Auftragnehmer in die Auftragsdurchführung der Zustimmung des Auftragsgebers bedarf.

(5) Ist der Auftragnehmer verhindert, den Auftrag im Rahmen der inhaltlichen und zeitlichen Vorgaben des Auftraggebers selbst oder durch Dritte durchzuführen, so ist der Auftraggeber berechtigt, den Auftrag jederzeit anderweitig zu vergeben. Es gilt dabei das in Ziff .3 Abs. (5) zu den Ersatzpersonen ausgeführte.

5. Termine

(1) Die Termine für die Schulung und für die Einsatztage werden dem Auftragnehmer im Rahmen der Auftragserteilung mitgeteilt. Diese sind vom Auftragnehmer nach Eingang der Mitteilung per E-Mail, ggfls. im Rahmen der Auftragbsbestätigung, zu bestätigen. Die Termine sind nach den vereinbarten Uhrzeiten vom Auftragnehmer genau einzuhalten.

(2) Der pünktliche Veranstaltungsbeginn und der pünktliche Einsatz des Auftragnehmers sowie das vereinbarte Veranstaltungsende sind für den Auftraggeber gegenüber dessen Vertragspartner (Kunde am Veranstaltungsort) von grundsätzlicher Bedeutung. Sollten die gemäß dem ausgehändigten Plan vereinbarte und vom Auftragnehmer bestätigte Termine von diesem - gleich aus welchen Gründen – nicht eingehalten werden, ist der Auftraggeber ohne Abmahnung berechtigt, den Auftrag fristlos zu kündigen.

(3) Der Auftragnehmer verpflichtet sich, eine Verhinderung seines Einsatzes - etwa durch Krankheit –  dem Auftraggeber unverzüglich mitzuteilen. Diese Mitteilung muss telefonisch –nicht durch Nachricht auf einem Anrufbeantworter oder durch Textnachricht - erfolgen; zusätzlich hat auch eine Mitteilung per Fax oder Email an den Auftraggeber zu erfolgen.

(4) Für seinen Ausfall an den zugesagten Terminen haftet der Auftragnehmer, es sei denn es liegt ein Fall höherer Gewalt vor. Der Auftragnehmer hat daher im Falle seines Ausfalls – auch bei Krankheit – die Pflicht, für adäquaten Ersatz seiner Person zu sorgen. Er wird daher einen möglichen Arbeitsausfall so früh wie möglich dem Auftraggeber anzeigen. Der Auftraggeber wird dem Auftragnehmer auf Anfrage dabei helfen, adäquaten Ersatz für den Ausfall seiner Person zu besorgen. Schaffen es der Auftragnehmer und / oder ggfls. der Auftraggeber nicht, eine Ersatzperson zum vereinbarten Termin zu besorgen oder ist dies für den Auftraggeber mit erhöhten Kosten verbunden, so ist der Auftragnehmer für den hierdurch entstandenen Schaden verantwortlich. Anspruch auf die Vergütung eines Termins hat der Auftragnehmer nur dann, wenn er den Termin wahrnimmt oder er eine Ersatzperson von sich aus besorgt, die er für den Einsatz ordnungsgemäß bezahlt.

(5) Ursprünglich geplante Einsatztage können vom Auftraggeber nicht garantiert werden. Für den Fall, dass infolge – auch kurzfristiger – Stornierung des Auftrages durch den Kunden gegenüber dem Auftraggeber die vorgesehenen Aktionstermine entfallen, entfällt der insoweit erteilte Auftrag gegenüber dem Auftragnehmer ersatzlos. Der Auftraggeber wird den Auftragnehmer nach Kenntniserlangung unverzüglich informieren. Bei Stornierungen oder dem Tausch bzw. der Änderung von Einsatztagen besteht kein Anspruch des Auftragnehmers auf Vergütung der auf diese Weise entfallenen Termine.

6. Honorar

(1) Nach Auftragsdurchführung erhält der Auftragnehmer vom Auftraggeber nach Rechnungsstellung für die von ihm vereinbarungsgemäß abgeleisteten Einsätze die vereinbarte Vergütung. Die Höhe der Tagespauschale wird bei der Buchungsbestätigung mitgeteilt. Die Zahlung an den Auftragnehmer erfolgt innerhalb von 20 Tagen nach Stellung einer ordnungsgemäßen Rechnung, d.h. ggf. mit ausgewiesener Umsatzsteuer und fortlaufender Rechnungsnummer, des Auftragnehmers an den Auftraggeber. Die Frist beginnt jedoch nicht zu laufen, bevor der Auftraggeber selbst die Vergütung durch den Kunden eingenommen hat.

(2) Sollten im Rahmen der Einsatzorte Übernachtungen notwendig sein, so werden die Kosten für Übernachtung und Frühstück vom Auftraggeber nicht pauschal übernommen. Hier ist die Buchungsbestätigung als Grundlage für die Übernachtung erforderlich und ausschlaggebend.

(3) Löst der Auftragnehmer nach durchgeführter Schulung den Vertrag, bzw. erfüllt die weiteren vertraglichen Verpflichtungen nicht, so wird ihm die Zeit für die Schulung nicht vergütet.

(4) Der Auftragnehmer hat nur Anspruch auf die tatsächlich von ihm abgeleistete Einsatzzeit. Verlässt der Auftragnehmer den Einsatzort vorzeitig, gleich aus welchem Grund, erlischt sein Anspruch für die weiter vereinbarte Einsatzzeit. Erscheint er in den Folgetagen nicht am Einsatzort, hat er auch für diese Tage keinen Anspruch auf Vergütung. Dabei ist es unerheblich, aus welchem Grund der Auftragnehmer den Auftrag nicht bis zum Ende ausführt. Liegt der Grund für einen vorzeitigen Abbruch des Einsatzes in dem Verhalten des Auftragnehmers begründet, welches der Kunde beanstandet, so hat der Auftragnehmer den Auftraggeber unverzüglich hierüber zu informieren. Entscheiden die Parteien sodann gemeinsam, dass der Auftragnehmer vor Ort ausgetauscht wird, entfällt sein Anspruch auf die Vergütung wie vorangehend dargestellt. Verlässt der Auftragnehmer den Einsatzort ohne Rücksprache, entfällt seine Vergütung für den restlichen, nicht von ihm abgeleisteten Auftrag ebenfalls.

(6) Der Auftraggeber weist den Auftragnehmer daraufhin, dass er für die ordnungsgemäße Versteuerung seiner Einnahmen aufgrund der ihm vom Auftraggeber erteilten Aufträge selbst Sorge zu tragen hat.

(7) Der Auftraggeber weist den Auftragnehmer ferner daraufhin, dass eine von ihm in Rechnungen ausgewiesene Umsatzsteuer grundsätzlich von ihm an das Finanzamt abzuführen ist und er im Übrigen selbst zu prüfen hat, ob er aufgrund der Kleinunternehmenregelung des § 19 UStG von der Erhebung der Umsatzsteuer befreit ist. Der Auftraggeber weist den Auftragnehmer darauf hin, dass er trotz seiner Selbständigkeit gegebenenfalls gemäß § 2 Abs. 1 Ziffer 9 SGB VI versicherungspflichtig in der gesetzlichen Rentenversicherung ist oder wird und im Falle der Beitragspflicht für die Erbringung der Beiträge an die gesetzliche Rentenversicherung selbst Sorge zu tragen hat. Gleiches gilt für die Versicherung von etwaigen Berufsrisiken (Unfall, Haftpflicht o.ä.).

(8) Die vorgenannten Absätze gelten nicht, wenn der Auftragnehmer für den Auftraggeber auf Basis einer Lohnsteuerkarte tätig wird. Die Abrechnung erfolgt in diesem Fall nach Beendigung eines Auftrages, spätestens monatlich, auf Basis der vereinbarten Vergütung und der abgeleisteten Tätigkeit.

7. Stellung des selbständigen Auftragnehmers

(1) Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen gegenüber dem Auftraggeber als selbständiger Unternehmer, es sei denn der Auftragnehmer wurde vom Auftraggeber auf Basis einer Lohnsteuerkarte angemeldet. Er bestimmt seine Tätigkeit im Wesentlichen frei und ist grundsätzlich an Weisung des Auftraggebers nicht gebunden. Er hat jedoch das zu leisten, was zur vertragsgemäßen Erfüllung des Auftrags zu leisten ist. Bei der Gestaltung der Arbeit ist er unter Gewährleistung der  Leistungserfüllung im Übrigen frei.

(2) Der Auftragnehmer arbeitet mit eigenen Betriebsmitteln soweit er nicht ausnahmsweise zur Durchführung seiner Aufgaben den Zugriff auf Arbeitsmittel des Auftraggebers oder dessen Kunden benötigt.

(3) Sofern Versicherungen seiner Person zur Absicherung persönlicher Risiken wie Unfall o.ä. erforderlich sind, ist allein der selbständige Auftragnehmer selbst für das Vorhandensein derartiger Absicherungen verantwortlich.

8. Nutzung von Social Media und Web Inhalten

(1) Zur Förderung der Vermarktbarkeit des Auftragnehmers behält sich die Agentur vor, Bilder und / oder Videos von Social Media und/ oder Web Inhalten (z. B. persönliche Webseiteoder Blog) des Auftragnehmers für die Sedcard oder die sonstige Bewerbung des Models zu nutzen. Der Auftragnehmer erklärt sich damit einverstanden und erklärt zudem durch Abschluss des Vertrages, dass er rechtlich dazu in der Lage ist, die entsprechenden Nutzungsrechte auf die Agentur zu übertragen.

(2) Die Agentur wird den Auftragnehmer über Nutzungen von Social Media und/ oder Web Inhalten im Sinne von Abs. (1) zeitnah informieren.

(3) Sofern Rechte Dritter der Nutzung von Inhalten aus Social Media und/ oder Web Inhalten entgegenstehen, wird der Auftragnehmer zunächst versuchen, die Rechte einzuholen. Ist dies nicht möglich, teilt der Auftragnmehmer der Agentur so unverzüglich wie möglich nach Vertragsschluss, spätestens aber auf den Nutzungshinweis durch die Agentur gemäß Abs. (2) mit, welche Bilder und / oder Videos von der Nutzung durch die Agentur ausgeschlossen sind. Für verspätete oder nicht erfolgte Hinweise auf Rechte Dritter an Bildern und Videos in Social Media und/ oder Web Inhalten ist der Auftragnehmer verantwortlich.

9. Kündigung

Dieser Rahmenvertrag ist beidseitig jederzeit kündbar ohne Einhaltung einer Frist. Sofern zum Zeitpunkt der Kündigung der Auftragnehmer jedoch für den Auftraggeber noch im Rahmen eines Auftrages tätig ist, gelten die Bestimmungen dieses Rahmenvertrages für die Auftragsdurchführung fort. Das Kündigungsrecht aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ebenso bleiben die gesetzlichen Kündigungsrechte für Arbeitnehmer unberührt, sofern der Auftragnehmer nicht als selbständiger Unternehmer tätig wird.

10. Verwertungsrechte / Bildrechte

(1) Der Auftraggeber und der jeweilige Kunde für den ein Auftrag durchgeführt wird, sind berechtigt, Foto- und Videoaufnahmen von der jeweiligen Aktion und dem Einsatz des Auftragnehmers vor Ort zu verwerten, insbesondere diese zu vervielfältigen, zu verbreiten und auszustellen, sowie öffentlich wiederzugeben oder zugänglich zu machen. Die vereinbarte Vergütung für die Durchführung des Auftrages oder eines jeweiligen Aktionstages beinhaltet bereits eine Vergütung für die Abtretung des Rechtes am eigenen Bild und Ton zu diesem Zweck.

(2) ) Mit dem Übersenden von Bildern den Auftraggeber versichert der Auftragnehmer, dass er die uneingeschränkten Nutzungsrechte an diesen Fotos besitzt und berechtigt ist, diese entsprechend auf der Website des Auftraggebers veröffentlichen zu lassen. Ebenfalls erklärt der Auftraggeber mit dem Einstellen der Bilder, dass sein Aussehen nach wie vor dem über die eingereichten Unterlagen vermittelten Eindruck entspricht.  Ferner stellt der Auftraggeber sicher, dass die Aufnahmen auch bearbeitet oder umgestaltet werden dürfen und der Fotograf auch auf die Nennung als Urheber verzichtet hat. Ein Honoraranspruch entsteht hierfür nicht.

(3) Für den Fall, dass der Auftraggeber im Zusammenhang mit von dem Auftraggeber bereitgestellten Bildern wegen Urheberrechtsverletzungen, Schutzrechtsverletzungen oder Verletzungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechtes oder sonstiger Rechtsverletzungen in Anspruch genommen wird, stellt der Auftragnehmer den Auftraggeber von hierdurch entstehenden Schäden, einschließlich der erforderlichen Kosten der Rechtsverfolgung oder -Verteidigung frei, es sei denn den Auftraggeber trifft an dem Verstoß kein Verschulden.

11. Verschwiegenheitspflicht

Der Auftragnehmer ist zur Verschwiegenheit über alle agenturinternen Vorgänge sowie die Honorarvereinbarung verpflichtet. Die direkte Kontaktaufnahme mit Kunden des Auftraggebers ist, sofern nichts anderes vereinbart ist, nicht gestattet. Geheimhaltungsauflagen seitens Kunden des Auftraggebers, die den jeweiligen Auftrag betreffen, werden dem Auftragnehmer mitgeteilt und sind uneingeschränkt einzuhalten.

12. Haftung

Der Auftragnehmer haftet dem Auftraggeber für alle Schäden, die ihm durch oder infolge einer Vertragsverletzung, die der Auftragnehmer zu verschulden hat, entstehen. Dies gilt insbesondere für die Verletzung der von ihm übernommenen Sorgfalts- und Verwahrungspflichten aus diesem Vertrag sowie für die Verletzung von Pflichten aus dem Einzelauftrag. Die entsprechende Haftung besteht auch gegenüber dem Kunden des Auftraggebers bei dem der Auftragnehmer im Einsatz war.

13. Vertragsstrafe

Wenn der Auftragnehmer schuldhaft den Auftrag nicht durchführt, ist er verpflichtet, dem Auftraggeber eine Vertragsstrafe in Höhe des doppelten Tagessatzes zu zahlen. Daneben bleibt der Auftraggeber berechtigt, auch einen höheren Schaden in Form des ihm tatsächlich entstandenen Schadens geltend zu machen. Der Auftragnehmer ist berechtigt, eine Reduzierung des Anspruchs zu verlangen, wenn er nachweisen kann, dass ein geringerer Schaden entstanden ist.

14. Datenschutz

(1) Der Auftragnehmer erklärt sich durch Abschluss des Rahmenvertrages mit der Einspeicherung seiner Daten beim Auftraggeber bereit. Der Auftraggeber kann die Daten für Kontaktaufnahmen und Rechnungen gegenüber dem Auftragnehmer nutzen und die Daten nötigenfalls auch an seine Kunden zu diesen Zwecken herausgeben. Endet der Rahmenvertrag werden die Daten nach Ablauf der gesetzlich geregelten Aufbewahrungsfristen gelöscht.

(2) Der Auftragnehmer (Aktionsteilnehmer) erklärt sich damit einverstanden, dass seine Mobilfunknummer den anderen Teilnehmern der jeweiligen Aktion mitgeteilt wird. Dies dient dem Zweck, eine Möglichkeit zur telefonischen Kontaktaufnahme zwischen den Aktionsteilnehmern zur Bildung von Fahrgemeinschaften zu den Schulungen zu geben.

15. Salvatorische Klausel

Sollte eine oder mehrere Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder nichtig sein, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die Parteien verpflichten sich, unwirksame oder nichtige Klauseln durch rechtswirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlich Gewollten am nächsten kommen. Das gleiche gilt, falls der Vertrag eine ergänzungsbedürftige Lücke enthalten sollte.

16. Erfüllungsort und Gerichtsstand, Änderungen der AGB

(1) Erfüllungsort ist Einsatzort und Gerichtsstand ist Bielefeld.

(2) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Textform und müssen als solche ausdrücklich gekennzeichnet und von beiden Parteien gleichermaßen akzeptiert worden sein. Der Auftraggeber behält sich die regelmäßige Änderung der Bedingungen vor, welche der Auftragnehmer durch Annahme einer Buchung unter Hinweis auf die neuen Bedingungen akzeptiert.