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Tipps für angehende Curvy Models – Sommertrends, Figurberatung und mehr

24 Mai, 2019

Über 50 Prozent der Frauen in Deutschland tragen Kleidergröße 42 oder größer. Die Zielgruppe von Curvy Models ist entsprechend groß, was die zunehmende Nachfrage erklärt. Dennoch haben es Models in dieser Branche nicht leicht. Um sich durchzusetzen, müssen sie mit Charme und attraktiver Inszenierung überzeugen. Die folgenden Beauty-Tipps lassen kurvige Frauen im Sommer erstrahlen.

#Haut zeigen: Bademode für jede Figur

Bei Strandoutfits ist das Einbeziehen des Figurtyps elementar. Viele Frauen machen dahingehend Fehler und schmälern ihr optisches Erscheinungsbild ungewollt. Dabei könnte der richtige Schnitt oder eine vorteilhafte Farbe der Figur durchaus schmeicheln. Folgende Tipps helfen bei der Bademodenauswahl:


  • Figurtyp A: Ein schmaler Oberkörper mit ausgeprägten Hüften. Auffällige Farben und Muster im Bereich des Oberkörpers gleichen das Verhältnis zwischen Hüfte und Oberkörper aus.
  • Figurtyp V: Der Schwerpunkt befindet sich am Oberkörper. Brust und Schultern fallen großzügig aus, während der Körper zur Hüfte hin schmaler wird. Um den oberen Bereich nicht noch mehr zu betonen, sind schlichte Textilien mit tiefem V-Ausschnitt die bessere Wahl. Kontrastreiche Muster sollten zumindest oben vermieden werden.
  • Figurtyp H: Hier stehen Sportlichkeit und Androgynität im Fokus. Schmale Hüften, Schultern und eine vergleichsweise kleine Oberweite sowie relativ schmale Beine und Arme prägen diese Figur. Sportliche Bademode wäre die ideale Wahl.
  • Figurtyp O: Um vom rundlichen Bauch abzulenken, darf das Dekolleté gerne hervorgehoben werden. Formbadeanzüge, auch als Bauchwegbadeanzüge bekannt, kaschieren und geben Halt.
  • Figurtyp Sanduhr: Diese Figur steht für pure Weiblichkeit. Volle Brüste, eine schmale Taille, ein runder Po und breite Hüften sorgen für Aufsehen. Bikinis setzen diesen Figurtyp ideal in Szene.

Für alle, die beim Thema Plus Size Mode auf dem Laufenden bleiben wollen, macht das Fashion-Portal Wundercurves auf Marken und Trends rund um Mode für kurvige Frauen aufmerksam. Unter anderem ermöglicht die Plattform das Nachshoppen von Produktempfehlungen diverser Marken. Darunter Bademode in großen Größen von Badeanzug bis Badekleid. Im Ratgeber geht die Redaktion detailliert auf sämtliche Figurtypen von A bis O und weitere interessante Themen der Rubrik Plus Size ein.

#Experimentierfreudig in den Sommer starten

Starke Farben und kraftvolle Muster sind schlanken Models vorbehalten? Keineswegs! Auch Curvy Models sollten mit ihrem Outfit Statements abgeben und darin strahlen. Das geht nur, wenn sie sich wohl in der Garderobe fühlen. Und wenn kurvige Frauen Lust auf Prints und erfrischende Nuancen haben, sollten sie diesem Gefühl nachgeben. Dennoch ist die Damenwelt gut beraten, nicht alles blind zu kaufen, was der Handel hergibt. Teilweise werden ab großen Größen völlig andere Kollektionen angeboten, die oft nicht dem individuellen Geschmack entsprechen. Das persönliche Bauchgefühl ist ein guter Kompass.

#Wickelkleider und Hosen

Was sich viele kurvige Frauen im Sommer nicht trauen, ist das Tragen eines Wickelkleids. Dabei haben sie viele Vorzüge. Zum einen betonen sie die Kurven vorteilhaft. Vorausgesetzt Größe und Schnitt wurden passend gewählt. Zum anderen sind sie sehr angenehm zu tragen und vermitteln selbst bei hohen Temperaturen ein luftig leichtes Tragegefühl. Die Auswahl ist vielfältig: Raffinierte Modelle in Schwarz für Abendveranstaltungen sind gleichermaßen vertreten wie farbenfrohe Printkleider mit knieumspielendem Volant.
Für die Beine stehen Caprihosen hoch im Kurs. Ob einfarbig oder knallig mit exotischen Mustern, darf gerne individuell entschieden werden. Erlaubt ist, was gefällt. Aber, Ausnahmen bestätigen die Regel. Leggins sollten von Curvy Models eher gemieden werden. Die Leggins verzeiht keinerlei Problemzonen und trägt zudem unnötig auf.

#Perfekter Sitz dank Änderungsschneiderei

Plus Size Model

Viele Kleidungsstücke passen nicht ordentlich und können einen Look regelrecht verderben, obwohl die Kombination aus Farben, Materialien und Mustern womöglich ideal gelungen ist. Sind Sommerkleider zu lang oder Blusen an einigen Stellen zu weit, macht das keinen guten Eindruck. Ein Änderungsschneider kann Abhilfe schaffen und die favorisierten Stücke optimal an den Körper anpassen. Die Investition in gut sitzende Kleidung lohnt sich hinsichtlich potenzieller Bewerbungen für Modeljobs in vielerlei Hinsicht: Die Bewerberin hinterlässt dadurch nicht nur aufgrund ihres Outfits einen positiven Eindruck. Da sie sich rundum wohl fühlt, tritt sie sicherer auf und strahlt Selbstbewusstsein aus. Das kommt bei jeder Modelagentur bestens an.

#Zelt? Nein, danke!

Viele kurvige Frauen neigen dazu ihre Outfits zu groß oder mit einem unvorteilhaften Schnitt zu wählen, sodass diese schnell wie Zelte wirken. Mit dieser Taktik sollen Kilos weggeschummelt und die Figur möglichst versteckt werden – aber Vorsicht! Was viele nicht wissen: Oversize-Looks tragen schnell unnötig auf. Was bei Skinny nicht auffällt, kann bei kurvigen Frauen den Unterschied machen. Die Curvy Bewegung macht Schluss mit dem Versteckspiel. Statt die weibliche Körperform unter weiten Oberteilen und Hosen verschwinden zu lassen, werden die Schokoladenseiten gekonnt hervorgehoben. Ob sexy Füße, muskulöse Oberarme oder eine wunderbar geformte Taille: Curvy Models zeigen was sie zu bieten haben.

Inspiration findet man unter anderem auf den Seiten unserer Curvy Models Claudia, Lolle und Marina.

#Die wichtigsten Curvy Mode-Trends für den Sommer 2019 auf einen Blick:

  • Animal-Prints
  • Blumenmuster
  • Hosenanzüge
  • Caprihosen
  • Farben: Gelb, Rot, Pink, Rosé, Flieder
  • Volants
  • Rüschen
  • Pailletten
  • Metallic

Auch die Instagram Accounts gefragter Models wie Georgina Burke, Denise Bidot oder Kate Wasley dienen als Anregung für gelungene Looks. Angelina Kirsch, das derzeit bekannteste Curvy Model Deutschlands verrät, wie sie ihre Outfits plant:

Foto: LisaLiza / thisismyurl / pixabay.com


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