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Natürliches Make-Up: Verborgen, um zu zeigen

21 Sep, 2022

Natürlichkeit ist mehr als nur ein Trend: Seit jeher bewundern Menschen angeborene Schönheit. Mit einigen Tricks und etwas Make-Up lässt sich dieser Eindruck auch künstlich hervorrufen. Es entsteht ein strahlender Teint, der alle Blicke auf sich zieht. Der Aufwand dahinter bleibt dem Betrachter verborgen.

#Warum sich natürliches Make-Up lohnt

Natürlichkeit beim Schminken heißt nicht, das Make-Up komplett zu streichen. Allerdings nutzt man von allem weniger, zudem sind die Farben dezenter. Etwas Aufwand steckt also auch hier dahinter, doch es lohnt sich: Haut, Augen und Lippen wirken frischer und gewinnen an Strahlkraft.


#Tipp: Farbtyp beachten und natürliche Farben wählen

Was wem besonders gut steht, ist immer unterschiedlich und ist abhängig von dem individuellen Farbtypen. Generell werden vier Typen unterschieden, die nach den vier Jahreszeiten benannt sind. Ob Frühling-, Sommer-, Herbst- oder Wintertyp, jeder profitiert von anderen Farbnuancen, die einen zum Strahlen bringen. Verantwortlich dafür ist das Zusammenspiel des Hauttons, insbesondere dessen Unterton, mit der Farbe der Augen und Haare. Der Frühlingstyp hat helle Haut mit einem warmen Unterton und helle Haare. Ihm schmeicheln zarte, warme Farbtöne. Der Sommertyp hat rosige Haut mit kühlem Unterton, blonde oder hellbraune Haare. Kühle Farben – z.B. ein Rouge in Berry oder Rosé – sorgen für den perfekten Glow. Die Haut des Herbsttyps hat einen warmen Unterton, meist sind die Haare rötlich und die Augen braun oder grün. Dazu harmonieren warme, erdige Farbnuancen besonders gut. Der Wintertyp weist einen bläulichen Unterton auf und hat in der Regel grüne, braune oder blaue Augen, sowie dunkles Haar. Kühle Farben stehen dem Wintertyp besonders gut und lassen ihn frisch aussehen.

Model natürliches make up

#Hautton richtig bestimmen

Doch wie bestimmt man den eigenen Hauttyp? Am wichtigsten ist es den Unterton der Haut zu kennen, aber auch die Farbe der Venen und die dominierenden Farben der Haut sind wichtig für dessen Bestimmung. Alles was du für die Bestimmung des Hautuntertons benötigst ist Tageslicht, ein Spiegel und ein weißes Blatt Papier. Ein Blick auf die Farben deiner Venen hilft dir ebenfalls deinen Hautunterton korrekt zu bestimmen. Eine genau Anleitung für die Bestimmung des Hauttons und des eigenen Farbtypen gibt es online in diesem Artikel auf douglas.de.

#Tipps: Natürliches Make-Up leicht umsetzen

Jedes Make-Up hält länger auf gereinigter und gepflegter Haut. Dies gilt selbstverständlich auch für natürliche Looks. Je leichter das Make-Up, desto natürlicher wirkt es. Dies lässt sich ganz einfach herstellen: Einige Tropfen der Foundation vermischt mit der Gesichtscreme sorgen für eine bessere Verbindung der beiden Texturen und für ein natürliches Endergebnis. Der Concealer sollte ebenfalls korrekt aufgetragen werden: Am natürlichsten wirkt es, wenn man in der Nähe des inneren sowie äußeren Augenwinkels etwas Concealer aufträgt und sanft ausblendet. Das öffnet den Blick und lässt die Augen strahlen. Rouge rundet jedes Make-Up ab. Profis nutzen besonders bei Rouge nie nur einen Farbton. Zum Beispiel kann Beige in Kombination mit einem anderen Braunton natürlicher wirken, als nur Beige alleine. Ein wenig Rosa auf die Wangen kann ebenfalls ein frisches Aussehen hervorrufen. 

Puder kann je nach Hauttyp weggelassen werden. Eine Mischhaut kann zum Beispiel von dem mattierenden Effekt des Puders profitieren, für eine trockene Haut hingegen könnte das Puder austrocknender wirken. Nach dem Auftragen kann man noch einmal mit dem Foundation-Pinsel über das Rouge streichen. Meistens sind hier noch Reste des Make-Ups enthalten, womit sich die Farbintensität des Rouge etwas abschwächen lässt. Das wirkt natürlicher und verblendet eventuelle Flecken, die beim Auftragen des Rouges entstanden sind.



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